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MDK Forum 4/2013

Titelthema:
Älter werden wir dann einfach später: Prävention im Alter

Ein heute 65-jähriger Mann kann damit rechnen, noch weitere 17,5 Jahre zu leben, eine 65-jährige Frau hat durchschnittlich noch weitere 20,7 Jahre vor sich. Den Jahren Leben geben Ziel ist es, die gewonnenen Jahre bei möglichst guter Gesundheit und möglichst hoher Lebensqualität zu erleben. Wichtig ist es hierbei, dass ältere Menschen ihre Potenziale entfalten, ihre Ressourcen ausschöpfen und an möglichst vielen Bereichen des Lebens teilhaben können.
Allerdings steigt mit zunehmendem Alter auch das individuelle Krankheitsrisiko sowie das Risiko, an mehreren chronischen Krankheiten gleichzeitig zu leiden (Multimorbidität). Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Krankheiten des Bewegungsapparates, Diabetes und Krebserkrankungen stehen hier im Vordergrund. Hinzu kommen häufig Funktionsstörungen wie das Nachlassen von Hör- und Sehvermögen, was in vielen Fällen zu einem Rückzug aus dem sozialen Leben, weniger Kontakten und zum Verlust von Selbstständigkeit führt. Fast ein Drittel der 65-Jährigen und Älteren stürzt mindestens einmal im Jahr, teilweise mit schwerwiegenden Folgen.
MDK Forum stellt die Frage: Lässt sich einem solchen Verlauf mit Prävention im Alter vorbeugen? Außerdem widmet sich dieser Schwerpunkt Themen wie „Sicher auf den Beinen bleiben“, „Essen und Trinken im Alter“, „Reha lohnt sich“ und Sie lesen ein Interview mit Prof. Dr. Ingo Froböse, der an der Sporthochschule Köln, der biologische Anpassungsprozesse im Alter untersucht sowie einen Gastkommentar der Bundesgesundheitsministerin a. D. Prof. Dr. Ursula Lehr „Lässt sich die Pflegebedürftigkeit hinausschieben?“
Autoren: Dr. Monika Köster (BZgA), Dr. Martina Koesterke, Caroline Jung, Martin Dutschek, Dipl. med. Katrin Breuninger


Weitere Themen in dieser Ausgabe:

Interview mit Dr. Stefan Gronemeyer zur Rehabilitation:
MDK prüft jeden vierten Fall
Der Bundesverband der Privatkliniken erhebt gemeinsam mit Sozialverbänden und der Verbraucherzentrale Bundesverband den Vorwurf, dass chronisch kranken oder von Pflegebedürftigkeit bedrohten Menschen notwendige medizinische Rehabilitationsleistungen versagt blieben. Bürokratie und das Begutachtungsprozedere beim MDK, so die Kritik, seien die Ursache. Dem widerspricht Dr. Stefan Gronemeyer, ltd. Arzt und stellv. Geschäftsführer des MDS.
Autorin: Christiane Grote


Qualitätsprüfung von Pflegeeinrichtungen: Die Prüfung der Prüfer
Einmal im Jahr prüfen die Medizinischen Dienste die Qualität von Pflegeeinrichtungen: eine hohe Verantwortung. Einrichtungen und Pflegebedürftige müssen verlässlich nach einheitlichem Verfahren geprüft werden, damit die Ergebnisse vergleichbar sind. In einer MDK-übergreifenden Qualitätssicherung testen die MDK ihre Bewertungen gegenseitig. Diese freiwillige Qualitätssicherung wird ab 2014 verbindlich und durch zusätzliche Module ergänzt.
Autorin: Elke Grünhagen


Medikamente für Syrien
Die Nachrichten berichten kaum noch über den Bürgerkrieg in Syrien: Noch immer wird dort gekämpft, noch immer sterben Menschen und noch immer fehlt es an Hilfe. Die Versorgung ist aufgrund der Sicherheitslage schwierig, Krankenhäuser sind immer wieder Ziele von Bombenangriffen. Seit mehr als zwei Jahren hilft Europas größtes Medikamentenhilfswerk Action Medeor den Menschen in Syrien und lieferte bisher mehr als 145 Tonnen Arzneimittel dorthin.
Autorin: Dr. Martina Koesterke


Ayla im Dienst: Unterwegs mit dem Therapiehund
Immer mehr Pflegeeinrichtungen versuchen, ihren Bewohnern den Umgang mit Vierbeinern zu ermöglichen. Denn allein schon die Anwesenheit von Waldi, Hasso und Co. kann viele positive Effekte auf Körper und Seele haben. Wir haben den Therapiehund Ayla zusammen mit seinem Frauchen zum Einsatz in einem Frankfurter Pflegeheim begleitet.
Autorin: Dina Koletzki de Salazar


Mangelnde Sprachkenntnisse gefährden Patienten
Kein Flugpassagier mag sich vorstellen, dass die Piloten nicht miteinander oder mit dem Towerlotsen kommunizieren können, nur weil sie keine gemeinsame Sprache sprechen. In deutschen Krankenhäusern oder Praxen ist dies der Alltag. Die Experten sind sich einig, dass die Patientensicherheit durch mangelnde Sprachkenntnisse ausländischer Ärzte ein Problem ist. Die Gesundheitsministerkonferenz (GMK) will bundeseinheitliche Sprachtests einführen
Autor: Martin Dutschek

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MDK Forum 4/2013

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