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MDK Forum 2/2012

Titelthema:
Migration und Gesundheit
Etwa 15,7 Millionen Menschen, die in Deutschland leben, haben einen Migrationshintergrund. Manche sind selbst erst vor kurzem ausgewandert, andere sind hier geboren und haben einen familiären Migrationshintergrund. Oft erfahren sie z.B. durch sprachliche oder kulturelle Barrieren nicht die gleiche Gesundheitsversorgung wie viele Menschen ohne Migrationshintergrund. Außerdem stellen der Migrationsprozess und die oft körperlich schwere Arbeit, die durch Migranten häufig ausgeübt wird, zusätzliche Belastungen für die psychische und körperliche Gesundheit dar. MDK Forum beleuchtet die Besonderheiten der medizinischen und pflegerischen Versorgung von Menschen mit Migrationshintergrund.
Autoren: Patrick Brzoska, Prof. Dr. Oliver Razum, Martin Dutschek, Friederike Geisler, Dr. Martina Koesterke

 

außerdem in dieser Ausgabe:

Interview mit Prof. Dr. Ulrich Wenner, Vorsitzender Richter am Bundessozialgericht
Am 23. Mai 2012 hat das Bundeskabinett den Entwurf für ein Patientenrechtegesetz beschlossen. Danach sollen die Krankenkassen die Versicherten noch stärker bei vermuteten Behandlungsfehlern unterstützen. Wendet sich ein Versicherter an seine Krankenkasse, wenn er einen Behandlungsfehler vermutet, hat diese die Möglichkeit, den MDK mit der Begutachtung zu beauftragen. Nach dem neuen Patientenrechtegesetz sollte dem MDK die zentrale Rolle bei der Verfolgung von Behandlungsfehlern zukommen, findet Prof. Dr. Ulrich Wenner, Vorsitzender Richter am Bundessozialgericht. Lesen Sie hierzu ein Interview in der neuen Ausgabe des MDK Forum.
Interview: Elke Grünhagen und Christiane Grote


Freiheit in Grenzen
In der Nähe von Amsterdam gibt es ein Pflegeheim der besonderen Art. Dort leben 152 schwer demenzkranke Bewohner, die trotz ihrer Erkrankung ein gewisses Maß an Freiheit und Eigenständigkeit ausleben können. Die Einrichtung ähnelt mit Straßen, einem Supermarkt, Theater und Marktplatz eher einem Dorf. Die Wohngemeinschaften sind nach verschiedenen niederländischen Lebensstilen gestaltet, so dass sich die Bewohner möglichst heimisch fühlen. Ein ähnliches Projekt ist auch für Deutschland geplant.
Autorin: Friederike Geisler


Brauchen wir strengere Regeln für die E-Zigarette?
Heute raucht man elektronisch: E-Zigaretten treten immer öfter an die Stelle von herkömmlichen „Glimmstängeln“. Ihnen wird nicht selten eine weniger schädliche Wirkung auf die Gesundheit nachgesagt, sogar eine Einordnung der E-Zigarette als Arzneimittel zur Rauchentwöhnung ist in der Diskussion. Wie funktioniert die elektronische Zigarette, ist sie wirklich weniger schädlich und das „Heilmittel“ für abhängige Raucher? Zu diesen Fragen äußert sich Dr. Martina Pötschke-Langer, Leiterin der Stabsstelle Krebsprävention und des WHO-Kollaborationszentrums für Tabakkontrolle beim Deutschen Krebsforschungszentrum Heidelberg.
Interview: Elke Grünhagen

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MDK Forum 2/2012

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