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MDK Forum 4/2011

Titelthema: Dem Zusatznutzen auf der Spur: Bilanz nach einem Jahr AMNOG
Im Frühjahr 2010 präsentierte der damalige Bundesgesundheitsminister Philipp Rösler das Gesetz zur Neuordnung des Arzneimittelmarktes (AMNOG). Nach einigen gescheiterten Versuchen sollte das Gesetz den massiven Kostensteigerungen auf dem Arzneimittelmarkt entgegenwirken. Im Januar 2011 ist es in Kraft getreten. Innovative Arzneimittel, die auf den Markt kommen, sollten innerhalb von drei Monaten nach Zulassung auf ihren Zusatznutzen geprüft werden. Mit dieser Kosten-Nutzen-Bewertung wurde das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) beauftragt. Rund ein Jahr nach Umsetzung des Gesetzes können – trotz heftiger Kritik von mehreren Seiten – kleine Erfolge festgemacht werden. Zuvor überteuerte Medikamente wurden in Festbetragsgruppen eingruppert und die Ausgaben der gesetzlichen Krankenkassen haben im Gegensatz zum Vorjahr um fünf Prozent abgenommen.
MDK Forum präsentiert die Neuerungen des Gesetzes, die Kritik daran, die ersten Erfahrungen des IQWiG und weitere Chancen, die sich daraus ergeben könnten.
Autoren: Nicola Kuhrt, Prof. Dr. Jürgen Windeler, Dr. Martin Rieger, Dr. Lili Grell, Christiane Grote, Wolfgang Becker-Brüser


Gewalt gegen alte Menschen aus der Tabuzone holen

Schätzungen zufolge sind 5-10% der älteren Pflegebedürftigen, die zu Hause gepflegt werden, bis zu 20 % in Pflegeheimen und mindestens jeder Zweite mit Demenz Gewalt ausgesetzt. Allein schon die psychische und physische Überforderung der Pflegenden kann gewalttätiges Verhalten auslösen. Das Projekt „Monitoring in Long-Term-Care – Pilot Project on Elder Abuse“ (MILCEA) setzt sich mit dem Thema Gewalt in der Pflege auseinander. Es werden Empfehlungen entwickelt, die helfen sollen, ältere Pflegebedürftige vor Gewalt zu beschützen. Das Projekt wird von der Europäischen Kommission gefördert und vom MDS koordiniert.
Autoren: Nadine Schempp, Dr. Andrea Kimmel


Ein Ort zum Aufatmen
Wenn Kinder aufgrund einer Erkrankung künstlich beatmet werden müssen, bedeutet das oft eine große Belastung für sie selbst und für ihre Eltern. Die Pflege wird anspruchsvoller und die Entwicklung des Kindes wird meist beeinträchtigt. Viele Kinder leben wochen- oder monatelang auf der Intensivstation eines Krankenhauses. Eine Alternative bietet das Kinderhaus Atemreich in München. Dort kümmert sich ein großes Team aus verschiedenen Fachkräften um die kleinen Bewohner. Dank der professionellen Pflege steht die Beatmung im Hintergrund und die Entwicklung der Kinder im Vordergrund.
Autorin: Friederike Geisler


Pflegereform ante portas
Am 6. November einigten sich die Spitzen der Regierungsfraktionen auf Eckpunkte einer Pflegereform. Änderungen gibt es unter anderem bei den Leistungen für Demenzkranke und beim Beitragssatz. Verschiedene Akteure der Gesundheitspolitik sparen nicht mit Kritik an den Neuerungen. Sie hatten sich stärkere Verbesserungen für die Versicherten, vor allem für Demenzkranke, erhofft. MDK Forum präsentiert die Änderungen der Pflegeversicherung und stellt die Positionen der Kritiker dar.
Autorin: Christiane Grote

 

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MDK Forum 4/2011

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