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MDK-Forum Ausgabe 1/2009

Titelthema: Patientenverfügung – Wessen Wille soll geschehen?

Was soll mit mir passieren, wenn ich einmal nicht mehr dazu in der Lage bin, selbst darüber zu entscheiden? In einer Patientenverfügung legt man fest, wie und ob man im Falle des Falles medizinisch behandelt werden möchte. Das MDK Forum beschäftigt sich in seiner aktuellen Ausgabe mit dem Thema Patientenverfügung. Im Fokus stehen die drei politischen Vorschläge zum Umgang und zur Gestaltung der Verfügung. Aber auch die ethische Seite des Themas (Interview mit dem Moraltheologen Prof. Peter Schallenberg) und die juristische Seite (Interview mit dem Juristen Prof. Ingo Heberlein, Hochschule Fulda) werden diskutiert.

Autoren: Dr. Oliver Tolmein, Christiane Grote, Martin Dutschek, Dr. Uwe Sackmann, Meike Klinck

Neue Untersuchungs- und Behandlungsmethoden: Neue Begutachtungsanleitung schafft Klarheit
Patienten, die an einer lebensbedrohlichen oder ähnlich schwerwiegenden Erkrankung leiden, können unter bestimmten Umständen auch medizinische Leistungen erhalten, die nicht für die Versorgung zugelassen sind. Die Medizinischen Dienste prüfen im Einzelfall, ob die Kriterien dafür erfüllt sind. Mit seinem Beschluss vom 6. Dezember 2005 lockerte das Bundesverfassungsgericht die Voraussetzungen, unter denen nicht anerkannte Behandlungsmethoden ausnahmsweise von den gesetzlichen Krankenkassen bezahlt werden dürfen.  Am 8. Oktober 2008 wurde die neue Begutachtungsanleitung "Außervertragliche 'Neue Untersuchungs- und Behandlungsmethoden (NUB)' (ohne Fertigarzneimittel)" als Richtlinie nach § 282 SGB V erlassen. Sie regelt das Vorgehen bei der Begutachtung und berücksichtigt erstmals auch Begutachtungen von nicht zugelassenen Behandlungsmethoden im Krankenhaus.

Autorin: Elke Grünhagen

Übergang von der Jugend- in die Erwachsenenpsychiatrie: Versorgung im Niemandsland?
Sobald ein Jugendlicher das 18. Lebensjahr erreicht, ist er erwachsen. Diese Grenze gilt auch in der Psychiatrie: Ab dem 18. Geburtstag werden Jugendliche mit psychischen Problemen nicht mehr der Kinder- und Jugend-, sondern der Erwachsenenpsychiatrie zugewiesen. Nicht in jedem Fall macht das Sinn, da einige 18- oder 19-jährige von ihrer Persönlichkeit her eher in der Jugendpsychiatrie behandelt werden müssten. In einem Interview nimmt Dr. Franz Joseph Freisleder, Leiter der Heckscher Klinik in München, Stellung. 

Autor: Martin Dutschek

Krankenhaushygiene: Mehr als nur „Hände waschen“
Experten schätzen, dass sich in Deutschland jährlich ca. 50.000 Menschen mit dem MRSA-Bakterium infizieren. Dabei handelt es sich um einen Erreger, der vorwiegend durch die Behandlung im Krankenhaus übertragen wird. Mit Hilfe von ausgiebiger und konsequenter Krankenhaushygiene ließe sich die Zahl der Infizierten eindämmen. An den meisten Krankenhäusern in Deutschland wird Krankenhaushygiene jedoch nur mangelhaft durchgeführt. In einem Interview berichtet Dr. Klaus-Dieter Zastrow von der Deutschen Gesellschaft für Krankenhaushygiene von der verbesserungswürdigen Situation in Deutschland.

Autorin: Friederike Geisler 

 

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MDK-Forum 1/2009

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