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MDK-Forum 2/2007

Artikelauszüge

Titelblatt MDK Magazin 2.2007Der Faktor Mensch -
Sicherheitskultur in der Medizin
Luftverkehrsunfälle wie der Absturz der Maschine der Birgen Air im Jahr 1996, medizinische "Kunstfehler" wie die Operation am gesunden Lungenflügel eines Krebspatienten in Kassel oder Reaktor-Katastrophen wie in Tschernobyl – an diesen Unfällen waren Menschen beteiligt, die in ihrem Arbeitsalltag ständig mit einem hohen Risiko leben. Was oft als "menschliches Versagen" eingestuft wird, hat seine Ursachen in einer mangelhaften Kommunikation der Arbeitsteams. Sie führt dazu, dass das Team nicht mehr in der Lage ist, angemessen auf eine Krise zu reagieren. MDK Forum geht der Frage nach, welche Auswirkungen der Faktor Mensch auf die Sicherheit in hochriskanten Arbeitsplätzen hat. Lesen Sie in den zwei folgenden Beiträgen dazu auch Interviews mit dem Luftfahrtpsychologen der Lufthansa, Dr. Reiner Kemmler und Prof. Dr. Daniel Scheidegger, Leiter der Anästhesie an den Unikliniken in Basel.

 

Autoren: Martin Dutschek, Dr. Uwe Sackmann, Redakteure MDK Magazin

 

Zankapfel Finanzen: Bleibt der Politik die Pflegereform im Halse stecken?
Habemus Pflegereform! Inder Nacht zum 19. Juni hat sich der Koalitionsausschuss nach mehrstündigen Verhandlungen auf eine Anhebung des Beitragssatzes zur Pflegeversicherung um 0,25 Prozentpunkte ab Juli 2008 verständigt. Im Gegenzug soll der Beitrag zur Arbeitslosenversicherung um 0,3 Prozentpunkte sinken. Die Autorin geht der Frage nach, ob – wie von den Koalitionären behauptet- für die nächsten sieben oder acht Jahre die Finanzierung der Pflegeversicherung gesichert ist. Die ursprünglichen Positionen der Parteien zur Pflegereform sind in einer Übersicht zusammengestellt.

Autorin: Eva Richter, Fachjournalistin für Gesundheits-/Pflegepolitik


Onlinesüchtig: Im Bann des Internets
Laut einer Studie der Berliner Humboldt- Universität sind etwa 1,12 Mio. bzw. drei Prozent der deutschen Internetnutzer „onlinesüchtig”. Seit geraumer Zeit wird in Fachkreisen kontrovers darüber diskutiert, ob es die so genannte Online- oder auch Internetsucht
als eigenständiges Krankheitsbild gibt und was therapeutisch getan werden kann. Eine Erkenntnis lautet: Wenn aus eigener Kraft keine Distanzierung von exzessivem
Verhalten möglich ist, sollte professionelle Hilfe gesucht werden. Eine „Sucht-Therapie”, die vorrangig auf Abstinenz ausgerichtet ist, ist jedoch nicht zielführend. Langfristig sollte ein
verantwortungsvoller Umgang mit den Medien eingeübt werden. Einen großen Raum muss bei Minderjährigen die Elternarbeit einnehmen, da das Verhalten der Eltern eine Modellfunktion für die weitere Entwicklung ihrer Kinder hat.

Autoren: Dr. Wiebke Martinsohn-Schittkowski und Dr. Christoph J. Tolzin, MDK Mecklenburg-Vorpommern.

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